Familie Pepersack

Dies ist eine kurze Darstellung zu der Geschichte der Familie Pepersack aus Hildesheim, die 1538 bei einer der vielen Pestwellen, im Mannesstamm erloschen ist.
Wir, „Henricus“ und „Rahel“ beschäftigen uns intensiv mit dem Zeitrahmen des 14. Jahrhundert und mit der Familiengeschichte der alteingesessenen Kaufmanns- und Ratsherrenfamilie Pepersack, sowie der Hildesheimer Stadt- und Bistumsgeschichte. Als Kostümführer biete ich, „Henricus“, ganzjährig, Führungen, auf den Spuren der Familie Pepersack durch Hildesheim an.
Auch in Hildesheim, wie anderswo, begann im 13. Jahrhundert, gleichzeitig mit dem Anstieg des Bevölkerungswachstum und des vermehrten Aufkommen im Handel, mit den durch die Fernhändler mitgebrachten Neuerungen aus Italien, welche die Finanzgeschäfte vereinfachten, mit Herausbildung der Schriftlichkeit, der Zunahme von Bildung unter den aufstrebenden Bürgern einer Stadt eine aufstrebende Periode des Städtewachstum.
Ebenso nahmen mit dem Aufkommen der städtischen Autonomiebestrebungen, die Auseinandersetzungen zwischen dem eigentlichen Stadtherren (Bischof) und den Stadtbürgern (Rat der Stadt) zu, allen voran dem aus den vornehmsten Familien der Stadt, besetzten Rat, dem Patriziat der Stadt.
Von 60 Familien die urkundlich erwähnt wurden und zur Hildesheimer Oberschicht gehörten, hatten 11 Familien einen ständigen Sitz im Rat, der auch in der jeweiligen Familie „weitervererbt“ wurde.
Die Familie Pepersack, 1257 das erste Mal urkundlich erwähnt, gehörte zur bürgerlichen Führungsschicht in der Hildesheimer Altstadt. Sie waren Ratsherren und Bürgermeister, aus ihren Reihen gingen Geistliche hervor, staatstragende Führungspersonen, sie machten ihren Reichtum mit dem Handel von auswärtigen Tuchen, aber wie zu jener Zeit üblich auch mit dem Getreidegroßhandel, den Rentengeschäften, dem Geldverleih- oder mit Grundstückserwerb und Veräußerungen.

Mehr Informationen über den Pepersack und sein Kontor findest du hier.